Kokosnussmatten KGW stabilisieren die Gleise in Amsterdam
Knipscheer Rail-Infra B.V. und TEFAB verstärken mehr als 30 Tausend Quadratmeter Böschungen um die Bahngleise in der Gemeinde Amsterdam. An drei Stellen werden die Böschungen in der Nähe der Bahngleise verbessert, da es zu Setzungen in den Böschungen gekommen ist. In der Zwischenzeit wurde der Untergrund in Riekenpolder, Sloterdijk und Diemen wieder aufgefüllt und mit unseren Kokosmatten gegen Erosion abgedeckt .
Eine feste Oberfläche mit biologisch abbaubaren Kokosmatten von TEFAB
Um das Abscheren des Bodens auf den erneuerten Böschungen zu verhindern, suchte Knipscheer nach einer Zwischenschicht, die sich automatisch zersetzt und Erosion verhindert. Die Kokosmatten von TEFAB wirken wie eine natürliche Zwischenschicht. Sie trennen den lehmhaltigen Oberboden vom darunter liegenden Sand und sind so konzipiert, dass sie eine Auslaugung verhindern.
Insgesamt sind die Fachleute von Knipscheer dabei, 16 km Bahndamm mit Kokosmatten auszukleiden, um die Dämme zu sanieren. Rudy Ekelschot vom Bauunternehmen Knipscheer sagt: "Wir entfernen die oberste Vegetationsschicht vom Damm und profilieren den Damm neu, um eine saubere, straffe Oberfläche zu schaffen. Dann rollen wir die TEFAB-Kokosmatten darüber und befestigen sie mit Holzpflöcken. Die Holzpflöcke, die wir bei diesem Projekt verwendet haben, wurden ebenfalls von TEFAB geliefert.
Warum eine KGW-Kokosmatte?
Von Seiten des Auftraggebers ProRail durfte Plastik auf keinen Fall in das Projekt einfließen. Rudy bemerkt: ''Kokos ist so ziemlich unsere einzige Option, es zersetzt sich irgendwann. Plastik zersetzt sich nicht und man hat später mehr Arbeit mit dem Aushub und dem Recycling.''
Die verwendete 450-Gramm-KGW-Kokosmatte ist eine der schwereren Varianten im Sortiment, um künftige Setzungen zu verhindern. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Standardrollen von 50 m x 2 m eine hohe Wasserdurchlässigkeit aufweisen. Die biologisch abbaubaren Eigenschaften dieses Produkts bedeuten eine Sorge weniger, insbesondere in schwer zugänglichen Bereichen in der Nähe von Bahngleisen.
Bis spät in die Nacht arbeiten
Neben der eingeschränkten Zugänglichkeit spielen auch andere Faktoren eine Rolle. In Riekenpolder, Sloterdijk und Diemen wurden die Arbeiten hauptsächlich nachts durchgeführt. Die geplante Dauer für die 3 Standorte beträgt insgesamt 1 Jahr. Rudy Ekelschot verrät, dass mehr als eine Handvoll Nächte eingeplant waren. Die größte Herausforderung besteht darin, die schwer zugänglichen Stellen mit Material und Maschinen zu erreichen. Logistisch ist das schwer zu planen, die Versorgung erfolgt nur über die Schiene, und deshalb nutzen wir die Unterbrechungen der Verkehrsverbindungen so gut wie möglich, um unsere Arbeit in kurzer Zeit effizient zu erledigen.''
Langsam wachsende Kräutermischung
Bei diesem Projekt hat die minimale Wartung Priorität. Das Wissen ist reichlich vorhanden und der ungünstige Standort wird berücksichtigt, auch noch Jahre nach der Fertigstellung. So wurden die naturfreundlichen Kokosmatten auf Wunsch von ProRail mit einer langsam wachsenden Kräutermischung angesät. Das bedeutet weniger häufiges Mähen an ungünstigen Stellen und einen grünen Anblick für die Zugreisenden. Gleichzeitig wird die Artenvielfalt für Insekten und Vögel erhöht.
Eine nachhaltige Partnerschaft
Inzwischen arbeitet Knipscheer schon seit 15 Jahren mit ProRail zusammen, fügt Rudy hinzu. Auch der Kontakt zu TEFAB ist hervorragend. Die Berater von TEFAB investierten viel Zeit in die Beratung des Projektleiters und der Arbeitsplaner des Bauunternehmens von Knipscheer. Dabei wurde auch auf die Wünsche und Anforderungen von ProRail eingegangen, um beide Organisationen zu entlasten. Die TEFAB-Kokosmatten sparen auch in Zukunft wertvolle Zeit, da bei den Reparaturarbeiten keine Kunststoffmaterialien zurückbleiben. Rudy erwartet mehrere Projekte zur Stabilisierung von Böschungen. Für diese wendet sich Knipscheer wieder an TEFAB.
Ein übermäßig durchhängendes Gleisbett wird nach Fertigstellung dieses Projekts im Spätsommer 2022 der Vergangenheit angehören. Schon bald werden die Strecken eine höhere Frequenz des Zugverkehrs vertragen können. Esther IJzer und Ron van Gestel, Eigentümer von TEFAB, begrüßen den Beitrag zu einem nachhaltigeren niederländischen Verkehr.
Details zum Projekt
Projektname: Stabilität der Start- und Landebahn Amsterdam
Auftrag an TEFAB: Kunststofffreie Erosionsschutzmatten für Böschungen
Materialien: Kokosnussmatte KGW von 450 Gramm und Holzpflöcke, für etwa 30 Tausend Quadratmeter
Auftraggeber: ProRail
Auftragnehmer & Bauunternehmer: Knipscheer Rail-infra B.V.
Sind Sie neugierig, was TEFAB für Ihr Projekt tun kann? Kontaktieren Sie unsere Verkaufsabteilung unter sales@tefab.nl oder unter +31 (0)162 455 515.